Abschiebungen nach Afghanistan?

Menschen hinter einem Zaun

© Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

13. November 2020
Online-Diskussion
Online
/
09.00 - 10.30 Uhr

Seit 2017 finden Abschiebungen nach Afghanistan statt. Längst nicht in allen Bundesländern wird sich dabei an die vom Bundesinnenministerium (BMI) ausgelobte Reduzierung auf die Gruppen Straftäter, sogenannte Gefährder und Identitätsverweigerer gehalten. Bei der in Weimar stattfindenden Innenministerkonferenz im Dezember 2020 steht einmal mehr die bundesweite Ausweitung von Abschiebungen nach Kabul auf der Tagesordnung. Werden künftig auch hierzulande insbesondere erwachsene afghanische Männer ins Fadenkreuz geplanter Abschiebungen geraten? Oder gibt es eine Stichtagsregelung zum Bleiberecht für Geflüchtete aus Afghanistan?

Friederike Stahlmann, Ethnologin und Gerichtsgutachterin aus Halle, hat den bis dato Abgeschobenen nachgespürt. Sie wird über die Ergebnisse ihre Recherchen berichten.
Torsten Geerdts, Integrationsstaatssekretär im Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung, wird Schleswig-Holstein bei der Innenministerkonferenz vertreten.

Moderation: Martin Link, Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.

Mit Blick auf die beschränkten zeitlichen Ressourcen der Referent*innen wird die Veranstaltung nur in deutscher Sprache stattfinden. Die Veranstaltenden werden aber im Nachgang wichtige Informationen aus der Veranstaltung zusammenfassen und in Übersetzung in Dari über die Mailingliste [flucht-sh] und die Web-Seite www.frsh.de zugänglich machen.

Anmeldung und Information: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein, office(at)frsh.de, T. 0431-735 000

Die Veranstaltung wird digital stattfinden. Die Plätze sind begrenzt. Nach erfolgter Anmeldung bekommen die Teilnehmenden einen Einwahl-web-link und weitere Informationen zum Ablauf zugeschickt.

Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrats Schleswig-Holstein e.V. und dem Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen Schleswig-Holstein