Nach dem Sieg Erdoğans und der AKP - Die Situation der Kurd*innen nach den Wahlen in der Türkei

Zwei Bilder zeigen Menschen vor Trümmerhaufen nach dem Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet im Februar 2023. Ein Bild zeigt Menschen zusammengedrängt in großen Zelten.
19. Oktober 2023
Dialoge & Panels
hansa48, Hansastraße 48, 24118 Kiel
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19.00 - 21.30 Uhr
Eintritt: Kostenlos

!!ACHTUNG GEÄNDERTE UHRZEIT - JETZT UM 19:00 UHR!!

Die Opposition setzte große Hoffnungen in die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei im Mai 2023. Doch sie wurde enttäuscht. Mit der geballten Macht des Staates im Rücken konnte Erdoğan sich zum dritten Mal zum Präsidenten ausrufen lassen, obwohl eine erneute Kandidatur verfassungswidrig war. Trotz vieler Wahlunregelmäßigkeiten, Wirtschaftskrise und der Erdbebenkatastrophe haben Erdoğan und die AKP nach wie vor eine relativ große Unterstützung in der Bevölkerung. Die Wahl war geprägt von Nationalismus und Ausgrenzung gegenüber Kurdinnen und Geflüchteten. Das linke Wahlbündnis für Arbeit und Freiheit stand unter hohem Druck. Während des Wahlkampfes wurden hunderte kurdische Politikerinnen und Aktivist*innen festgenommen; ein Ausblick darauf, was die kurdische Freiheitsbewegung künftig zu erwarten hat. Kerem Schamberger, Kommunikationswissenschaftler und Autor, berichtet über die verheerende Lage nach den Erdbeben und der Wiederwahl Erdoğans.

Dies ist eine Veranstaltung von von dem Kurdistan Solidaritätskomitee Kiel, Defend Kurdistan Kiel und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein in Kooperation mit den Kulturwochen.