Sehnen nach Freiheit und Demokratie im Iran: Was können wir tun?

28. Oktober 2022
Paneldiskussion
Kulturforum, Andreas-Gayk-Str. 31, 24103 Kiel
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19.00 - 21.00 Uhr
Eintritt: gegen Spende

Der Ruf nach Freiheit und Demokratie im Iran wird immer lauter. Während früher nur einmal in jedem Jahrzehnt Proteste stattfanden, erschüttert nun alle paar Wochen eine Protestwelle das Land: Protestversammlungen von Frauen, Arbeiter:innen, Lehrer:innen, Studierenden und inzwischen sogar Richtern sind zur Normalität geworden. Politische Gefangene bestehen inzwischen nicht nur aus Journalist:innen und Intellektuellen, sondern auch einfache Leute gehören dazu. Wegen der Wirtschaftsnot sind weitere Proteste zu erwarten. Gleichzeitig reagiert die Islamische Republik immer härter. Dass auch kleine, anscheinend unpolitische Demonstrationen zu gewaltigen Auseinandersetzungen führen, ist kein Geheimnis.
Eine Frage, die politische Szene Irans prägt, ist, wie man diese Demokratiebewegung aus der Ferne unterstützen kann? Über die Frage, ob und wie ausländische Staaten, aber auch Zivilgesellschaften von demokratischen Ländern einen Beitrag zur Unterstützung dieser Bewegung im Iran leisten können, sind sich iranische politische Persönlichkeiten und Gruppierungen nicht einig.
Gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen unterschiedlichster Meinungen innerhalb iranischen politischen Spektrums aber auch in der deutschen Zivilgesellschaft diskutieren wir diese Frage.

In der Debatte werden teilnehmen:

  • Charlotte Wiedemann, Auslandsreporterin und Buchautorin. Sie berichtete über Gesellschaften Asiens und Afrikas u.a. für DIE ZEIT, Geo, Le Monde Diplomatique und Qantara.de.
  • Arash Sarkohi, Referent für Menschenrechte im Deutschen Bundestag, iranstämmiger Autor und Übersetzer.
  • Monireh Kazemi, Deutsch-iranische Frauenrechtlerin.
  • Dieter Karg, Sprecher der Iran- Koordinationsgruppe bei Amnesty International in Deutschland.
  • Youhan Najdi, Executive Director im Verein zur Förderung der offenen Gesellschaft.
  • Moderation: Omid Rezaee, iranischer Journalist

Wir bedanken uns herzlichst beim Landesbeauftragten für politische Bildung Schleswig-Holstein für die Förderung.

Veranstaltende
Kulturwochen

Kooperationspartner*innen
Der Landesbeauftragte für politische Bildung Schleswig-Holstein